Aufgrund unserer Lebensgeschichte (Erziehung, Umfeld…) hat sich in uns eine negative Meinung über uns selber tief eingegraben. Diese Glaubenssätze sind Krafträuber und sabotieren auf unbewusster Ebene unsere eigentlichen Ziele.
 
Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl entwerten sich oft unbewusst selbst. Sie haben das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt. Sie vermissen Lebendigkeit und Lebenslust. Ihre Potentiale können nicht ausgelebt werden, die Lebenswünsche bleiben auf der Strecke. Die eigentlich vorhandenen Fähigkeiten sind blockiert, der positive Kontakt zu den anderen gestört.
 
Nur wer zu sich steht, das heißt ganz konkret, sich annimmt mit all seinen Fehlern und Schwächen, Stärken und Fähigkeiten, erlebt sich selbst als intakte Persönlichkeit und wird auch so von den anderen wahrgenommen.
 
Werden hingegen unliebsame Teile der eigenen Persönlichkeit abgelehnt, reduziert sich die Gesamtpersönlichkeit. Von sich selbst aber auch von den anderen wird das dann häufig als Mangel an Lebendigkeit, Stimmigkeit und Echtheit erlebt.
 
Beim Selbstsicherheitstraining werden die lähmenden negativen Glaubenssätze aufgedeckt. Mit dem Aussprechen von selbst annehmenden Sätzen und dem Klopfen von bestimmten Punkten wird der Glaube an die eigene Wertigkeit und Fähigkeit fest verankert. Dadurch ist es möglich, ein neues Denken und Fühlen zu entwickeln und mit einem positiven Gefühl für die eigenen Fähigkeiten auch das selbst gestellte Ziel zu erreichen.
 
 
 
 
     
 
© by Sylvia Schilbach 2010